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Was ist eine Migräne
Die Migräne spielt unter den
Kopfschmerzerkrankungen eine besondere Rolle. Etwa 15% der
weiblichen und 5 - 7 % der männlichen Bevölkerung sind
betroffen.
Migräne ist ein anfallsartig
auftretender, nicht symptomatischer Kopfschmerz, der typischerweise
mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Geräusch-
und Geruchsempfindlichkeit einhergeht. Der meist sehr starke
halbseitige Kopfschmerz wird als pulsierend, pochend beschrieben.
Bei etwa 20 % der Migränepatienten liegt eine Migräne
mit Aura vor.
Hierbei kommt es vor Eintreten,
selten auch während der Kopfschmerzen, zu neurologischen
Reiz- oder Ausfallserscheinungen. Die häufigste Form
ist die visuelle Aura mit Sehstörungen, Flimmern, Gesichtsfeldausfällen.
Neben diesen visuellen Symptomen können jedoch auch halbseitige
Sensibilitätsstörungen, Paresen sowie Sprech-oder
Sprachstörungen auftreten.
Einen vertieften Einblick gibt das Interview von Dr. med. Samuel Stutz mit Dr. Agosti in der Dezember-Ausgabe 2007 der "Sprechstunde Doktor Stutz".
Einblick in die patologischen Mechanismen, die an der Migräne beteiligt sind, gibt ein Bericht und eine Grafik von Dr. Agosti in einem Artikel des Hirslandenbulletins "Mittelpunkt".
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