Migräneforschung2018-09-21T11:43:09+00:00

Migräneforschung

Die Migräneforschung der letzten 20 Jahre hat massgeblich dazu beigetragen, die Entstehung der Migräneattacken aufzuklären. Dazu gehört 1993 die Entdeckung eines ersten und 2003 die Entdeckung eines zweiten Migräne-Gens. Diese Forschungsresultate konnten auch die alte Theorie wiederlegen, wonach die neurologischen Ausfälle der Migräne-Aura (v.a. Seh- und Fühlstörungen im Vorfeld der Attacke) durch eine Verengung von Hirnarterien zustande kommen und die Kopfschmerzen durch die Erweiterung der Hirn- und Schädelarterien ausgelöst werden. Heute ist klar, dass die Migräne im Gehirn, genauer im Hirnstamm, entsteht, und zwar als Entgleisung von ganz normalen Regelkreisen, die Funktionen wie zum Beispiel Wachheit, Hunger und Durst kontrollieren. Ein Schaden entsteht dadurch nicht.

Damit wir auch in Zukunft immer auf dem neuesten Wissensstand sind und unsere Patientinnen und Patienten noch bessere Behandlungsmöglichkeiten bieten können, führen wir in unserem internen Forschungszentrum Medikamentenstudien und Migräneforschung durch. Zudem nehmen wir an weltweit durchgeführten Studien teil.

 

Teilnahme an Studien

Für unsere Studien (Migräne, Clusterkopfschmerzen, usw.) sind wir laufen auf der Suche nach geeigneten Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmern.

Wer kann an einer Studie teilnehmen?
Um an einer Studie im Kopfwehzentrum Hirslanden Zürich teilnehmen zu können, ist eine vorgängige Visite bei einem unserer Ärzte, Ärztinnen notwendig. Darin wird eruiert, ob und an welcher Studie eine Teilnahme möglich ist. Denn für jede Studie sind Ein- und Ausschlusskriterien festgelegt, die allesamt erfüllt sein müssen, damit eine Person an dieser Studie teilnehmen darf. Diese Ein- und Ausschlusskriterien können sich zum Beispiel auf das Geschlecht, das Alter oder bisherige Behandlungen usw. beziehen.

Informationen und Anmeldung
Für weitere Informationen sowie Anmeldung zur Teilnahme an unseren Studien wenden Sie sich bitte an unsere Studienkoordinatorin, Frau Karin Doering, per E-Mail karin.doering@kopfwww.ch oder Telefon +41 (0) 43 499 13 30.

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© Janine Heers

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