Am 20. Juni fand in Genf im Rahmen der World Health Assembly 2026 das EMHA Side Event «Migraine Matters: Uniting to Elevate Migraine on the Global Health Agenda» statt.
Internationale Expertinnen und Experten diskutieren über die Zukunft der Migräneversorgung
Im Rahmen der World Health Assembly (WHA) 2026 in Genf fand das Side Event «Migraine Matters: Uniting to Elevate Migraine on the Global Health Agenda» statt. Die Veranstaltung wurde organisiert von der European Migraine & Headache Alliance (EMHA) in Zusammenarbeit mit AbbVie.
Das internationale Meeting brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Industrie, Gesundheitswesen und Patientenorganisationen an einen Tisch. Ziel der Veranstaltung war es, die gesellschaftliche und gesundheitspolitische Bedeutung von Migräne stärker ins öffentliche und politische Bewusstsein zu rücken.
Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit
Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit mit über 1 Milliarde Betroffener. Sie zählt zu den wichtigsten Ursachen für gesundheitliche Beeinträchtigungen – insbesondere bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Trotz der hohen Krankheitslast bleibt Migräne in vielen Gesundheitssystemen weiterhin unterdiagnostiziert und ungenügend behandelt.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen deshalb bestehende Versorgungslücken, der Zugang zu modernen Therapien sowie die Frage, wie neurologische Erkrankungen künftig stärker in nationale und internationale Gesundheitsstrategien integriert werden können.
Dr. Reto Agosti nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und brachte seine langjährige Expertise als Kopfschmerz- und Migränespezialist in die Diskussion ein.
